BGWasserfarbe4

Beate Steigner-Kukatzki

Chronologische Erinnerungssplitter zu Fresenius‘ farbigen Arbeiten

Farbe spielt in Fresenius‘ Oeuvre keine dominierende Rolle. Immer mal wieder ist sie präsent und setzt einen kräftigen Gegenpol zu den schwarzen Tuschen. Und wenn Farbe - dann richtig!- scheint die Devise von ihm zu sein.

1982

In frühen Arbeiten - im Tagebuchzyklus aus dem Jahr 1982 - begegnet uns Farbe in ganz unterschiedlichen Experimenten. Mal sind Zeichnungen aquarelliert, wie in einem Blatt mit ockerfarbiger Maske neben einem rosa Schwein. Mal zeichnet er mit dem farbigen Pinsel. So bei einem blaugrauen Mammut und in einem zweigeteilten Blatt mit Figuren: Auf der linken Seite eine skulpturale Venus vor schwarzem Grund, und rechts ein geflügeltes Wesen, welches die Beine - die schon skelettiert wirken - in den schwarzen Bereich der Venus streckt. Verbindendes Element ist eine Form zwischen den Figuren, die an eine Palette erinnert. So klein das Blatt ist (DIN A5), es besitzt eine malerische Qualität, die auch in großem Format Gültigkeit hätte.

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klaus fresenius
klaus fresenius