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VON GESTERN UND HEUTE
Klaus Fresenius zum 60. Geburtstag von Peter Eichhorn

Seit 1972 lebe ich in Speyer. Mit meinem Freund Klaus Fresenius teile ich eine Eigenschaft: Wir identifizieren uns mit dieser attraktiven Stadt. Liebenswerte Zeitgenossen in geselligen Runden, eine aufgeschlossene Bürgerschaft mit internationalen Städtepartnern, anziehende Bildungseinrichtungen, ein reiches Kulturleben, eine leistungsfähige Infrastruktur und ein stabiler Mittelstand ließen sie uns ans Herz wachsen. Wenn man durch die aufgeräumten Straßen der Innenstadt entlang schöner Fassaden flaniert und bei oft strahlendem Wetter Bekannten begegnet, fühlt man sich wohl und zu Hause.

Nicht zu selten sieht man Klaus mit Helm auf dem Fahrrad. Er ist einer dieser Mitbürger von mannigfaltigem Format. Als Beruf gibt er Kunstmaler an. Tatsächlich gewinnt unser Gemeinwesen durch ihn als

Aquarellist,
Buchillustrator,
Chansonier,
Darsteller von Pfälzer Krischern,
Ehrenamtsaktivist,
Fachmann für Schriftgestaltung,
Gefühlsmensch,
Herausgeber von Büchern,
Idealist und Individualist,
Jazzsänger,
Kunstvereinsvorstand,
Liebesleidkünstler,
Moderator beim Altstadtfest,
Naturliebhaber,
originellem Outsider,
Plakatmaler,
Querdenker,
Risikovermeider,
Schauspieler,
Tuschezeichner
usw. alphabetisch.

Was bei ihm hervorsticht? Seine Neugier. Er sucht immer wieder nach neuen Zielen und Wegen. Entdeckungen – und seien sie im fernen China – sind sein Lebenselixier. Klaus empfindet sich als beschenkt und seine Dankbarkeit steckt an.

Kurzum: Welch‘ Freude bereitet ein solcher Mensch!

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Eichhorn
 
lebt seit 40 Jahren in Speyer. Seine Vorfahren stammen aus Franken.
Nach der Volksschule in Ansbach und dem Abitur in Hof studierte er
Wirtschaftswissenschaften (nebenher Kunstgeschichte) in Würzburg,
Berlin, Erlangen-Nürnberg, Boston, Berkeley und Münster, wo er sich für
Betriebswirtschaftslehre habilitiete. Er folgte einem Ruf an die (seinerzeit
sog.) Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, war deren Rektor,arbeitete eine Zeit lang an den Universitäten Erlangen-Nürnberg und Mannheim, dor t auch als Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre.
Nach der Emeritierung wurde er zum Präsidenten der SRH Hochschule
Berlin berufen.
Seinen Wohnsitz in Speyer hielt er bei. 15 Jahre leitete er den Kunstverein Speyer; sein Ziel „1000 Mitglieder“ wurde erreicht.
1993 initiierte er die Kulturstiftung Speyer. Als Vorsitzender des Vorstandes konnte er bisher über 600.000 Euro Stiftungsvermögen ansammeln; eine Million hat er im
Sinn.
Unter den Ehrenämtern in Speyer trat sein kirchliches Engagement hervor.
Er leitete die Bezirkssynode Speyer, war Vizepräsident der Landessynode,
Vorsitzender des DEKT Landesausschusses Pfalz und der Konferenz aller Landesausschüsse sowie Mitglied des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentages; außerdem Mitglied des Kuratoriums der Evangelischen Akademie der Pfalz. Zwischendurch leitete er das Kuratorium des Historischen Museums der Pfalz. Derzeit fördert er als Mitglied des Kuratoriums des Bauvereins Dreifaltigkeitskirche deren
Innenrestaurierung.
1999 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. 2007 erhielt er die Verdienstmedaille der Stadt Speyer.
Er ist verheiratet mit Dorothee. Sie haben drei Kinder, drei Schwiegerkinder und neun Enkelkinder.
Eichhorn
eichhorn2011
klaus fresenius
klaus fresenius